Übertragen auf unsere Zeit bedeutet das, dass es in der Vergangenheit Strukturen, Systeme und Formen gegeben hat, in die der Herr Seinen Wein gegossen hatte und die für diese Zeit und der damaligen Entwicklung des Leibes Christi, neue Situationen waren, gegenüber einer noch späteren Zeit und Zustand.

Da Gott uns immer weiterentwickelt auf die volle Reife in Christus zu, wird es bis dahin immer Erneuerung geben, die logischerweise das vorherige Neue zum Alten erklären wird. Der religiöse Geist arbeitet typischer Weise in seiner Charakteristik so, dass er Menschen immer darin bestärken will, dass das Alte vor dem Neuen vernünftiger, bewährter, erhaltenswerter ist, als das Neue. Mit anderen Worten, die religiösen, dämonischen Kräfte verhindern so, dass Menschen auf Gott neu hören und Ihm in die volle Reife des Christus folgen. Sie glauben dann, schon dort zu sein und wenden sich gegen alle, die in das Neue gehen wollen und gegen das, was der Geist den Gemeinden jetzt sagt. So entstehen Spaltungen, Verfolgungen und alle schmerzhaften Erfahrungen, die gemacht werden, besonders unter Christen.

Eine Autoritätsperson auf dem Gebiet des Gemeindewachstums, C. Peter Wagner, sagt:

„Einer der Hauptaufträge des kollektiven Geistes der Religion besteht darin, die Gemeinde davon abzuhalten, alles zu sein, was sie sein soll.“

Nun kann sich jeder Christ überprüfen, inwieweit seine Gedanken, Worte, Stimmungen, Entscheidungen etc. mit diesem Geist der Religion kooperieren, oder mit dem Geist Gottes. Wie reagierst du auf das Moment, dass die Gemeinde Jesu gerade eine radikale Veränderung in der Art, wie Gemeinde ist, erfährt? Die Gemeinde, wie die meisten von uns sie kennen (zugehörig zu einer Denomination/Kirche mit nationalem Führungsgremium, Pastor von einer denominationeller Ausbildungsstätte, bezahlt von der Gemeinde oder von der jeweiligen Denomination, von der Ältestenschaft gesteuert, demokratische Entscheidungsfindung, Gemeindegebäude, Allianzmitglied etc.) wird es so bald nicht mehr geben!

Die Gemeinde wird sich mehr und mehr dem Jerusalemer Modell annähern. Sie wird nicht jüdisch sein, sie wird nicht einen Tempel haben und in ihrem kulturellen Kreis verbleiben wollen, wie das in Jerusalem zur Zeit der Apostel so war. Aber in bestimmten Strukturen wird die Gemeinde Jesu heute und morgen der Jerusalemer sehr ähneln.

Apostel werden leiten. (Epheser 2,20 + 1.Korinther 12,28a) Propheten werden dies unterstützen. Der fünffältige Dienst wird massiv die Heiligen zurüsten in die Reife des Christus durch Impartation von Kraft und Salbung. (Epheser 4,11-13)

Die Gemeinde wird wieder auf der Grundlage der Apostel und Propheten aufgebaut. Alle Dienste der neutestamentlichen Gemeinde werden vervollständigt sein. Sie werden in Vollmacht funktionieren. Weil nur so diese Welt und ihre Milliarden Menschen in dieser und der zukünftigen Zeit erreicht werden können. Nicht anders!

Auf dem Weg zu neuem Wein

Ich habe von Anfang an immer wieder gesagt, dass ich geistlich und innerlich unterwegs bin, die Gemeindeform aufzuspüren, die Gott sich denkt. Seit 1977, das Jahr meiner Bekehrung, bin ich nur mit den Gemeindeformen eines alten Weinschlauches in Berührung gekommen. Das hat für mich immer wieder zu großen inneren Konflikten geführt. 2011 hat Gott mir zum ersten Mal gesagt, ich soll den Schritt wagen, eine Gemeinde zu gründen mit SEINER Perspektive. Die Bethel Church in Redding ist mir dabei in vielen Teilen ein super Vorbild geworden. Auch diese Gemeinde erlebte und durchlitt den Wandel vom alten Weinschlauch zum Neuen. Von damals 2000 Mitgliedern verließen über 1000 die Gemeinde, nachdem ihr neuer Pastor Bill Johnson die neue apostolische Reform begann. Heute ist die Gemeinde über 3000 Mitglieder stark und beheimatet eine internationale Schule für den übernatürlichen Dienst mit 1.800 Studenten aus aller Welt. Es kostet sehr viel, dem religiösen Feind zu widerstehen und dem zu folgen, was der Geist den Gemeinden heute sagt.

Lasst uns Geschichte schreiben, indem wir Gott gehorsam sind und Franken übersät sehen wollen mit Gemeinden des 2. Apostolische Zeitalters, welche die riesige Ernte verlorener Seelen zur Ehre unseres geliebten Herrn Jesus einbringt.

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